Baden in der Ostsee

15. Januar 2008

Wer Kinder hat, weiß um die Ängste, die aufkommen, wenn sie zum Schwimmen ins Meer gehen. Wenn sie noch klein sind, geht man mit und plätschert ein wenig mit Ihnen am seichten Strand herum. Mit zusätzlichen Schwimmflügeln ausgestattet kann in der ersten Zeit unter elterlichen Aufsicht auch nicht so viel passieren. Wenn die Kinder aber erst schwimmen können, dann ist Vorsicht angesagt. Gerade in Regionen mit starker Ebbe, wo man leicht auf das Meer hinausgezohgen werden kann, ist die Sorge groß, dass etwas passieren kann.
Diese Sorgen braucht man sich beim Baden in der Ostsee nicht zu machen. Da es weder Ebbe und Flut noch nennenswerte Strömungen gibt, kann man seine Kinder gefahrlos schwimmen lassen. Noch geeigneter sind dem Meer abgewandte Buchten.
Da die Ostsee sehr flach ist, kann man stellenweise hundert Meter hinauslaufen. Selbst wenn das Wasser sich auf Hüfthöhe einpegelt, gibt es im Untergrund kein Gefälle. Deswegen eignet sich die Ostsee besonders für Nichtschwimmer zum Baden. Es gibt genug Erwachsene, die das Schwimmen während ihrer Kinder nicht erlernt und eine natürliche Angst vor dem Meer haben. An der Ostsee kann ihnen diese Angst genommen werden. Hier kann man auch schwimmen lernen. Der Salzgehalt des Wassers sorgt für einen höheren Auftrieb des Körpers und unterstützt die ersten Schwimmbewegungen.
Wer das Schwimmen als Ausdauersport betreiben will, für den sei die Ostsee ebenfalls empfohlen. Denn weder hohe Wellen oder starke Strömungen stören den Schwimmer. Ausdauerndes Schwimmtraining ist natürlich ebenso möglich.
Das Baden in der Ostsee ist eine angenehme und entspannende Tätigkeit und gefahrlos obendrein.

 

Baden in der Ostsee